• Heizkörper Energiesparen

    Hier finden Sie u. a. Tipps, wie Sie den Heizungsverbrauch einfach minimieren und dadurch Energie sparen können.

  • Steckdose Stromsparen

    Beim Stromverbrauch können so Einsparungen bis zu 25 Prozent erreicht werden!

Einfach die Heizkosten senken

Allgemeines

Wussten Sie? Die Heizung macht bis zu 75% des Energieverbrauchs im privaten Haushalt aus! Ihr Betrieb ist damit der größte Kostenfaktor im Haus, dementsprechend lässt sich hier besonders wirksam sparen.
Mit den hier aufgeführten Tipps sparen Sie ohne auf Wohnkomfort verzichten zu müssen:


Raumtemperatur anpassen

Heizungsthermostat Senken Sie Ihre Raumtemperatur, denn jedes Grad weniger bringt Ihnen eine Einsparung von sechs Prozent. Ideal sind im Bad 22-24 Grad, im Wohnbereich 20 Grad und im Schlafzimmer reichen 16 Grad aus.

Senken Sie nachts oder bei längerer Abwesenheit die Raumtemperatur ab. Alle aktuellen Heizungssteuerungen bieten diese Möglichkeit an.


Stromsparende Heizungsumwälzpumpe

Diese Zirkulationspumpe befördert das warme Wasser von der zentralen Heizungsanlage zu den einzelnen Heizkörpern oder den Fußbodenheizungssträngen im Haus. Sie läuft daher während der Heizperiode rund um die Uhr. Alte Anlagen können richtige Stromfresser sein, denn sie laufen immer mit der gleichen, oft zu hohen Einstellung, egal wie viele Heizkörper oder Fußbodenkreise geöffnet sind.
Seit einiger Zeit gibt es intelligente Pumpen, die sich automatisch auf den tatsächlich benötigten Bedarf einstellen. Der Austausch einer alten Pumpe durch eine neue Anlage amortisiert sich aufgrund des geringeren Stromverbrauchs innerhalb kürzester Zeit.


Warmwasserumwälzpumpe

Überprüfen Sie, wie oft Ihr warmes Trinkwasser umgewälzt wird. Es ist nicht notwendig, die Umwälzpumpe ständig laufen zu lassen. Dies kann bei vielen Heizungsregelungen oder alternativ mit einer eigenen Zeitschaltuhr individuell gesteuert werden.

Oft ist alternativ zu den oben aufgeführten Methoden ein sogenannter Druckdifferenzschalter sinnvoll. Durch kurzes Öffnen des Warmwassers fällt der Druck in der Wasserleitung ab. Das erkennt diese Pumpe und beginnt zu laufen. Nach einer kurzen Wartezeit von wenigen Sekunden stet dann warmes Wasser an der Zapfstelle zur Verfügung.
Das ist besonders bei Berufstätigen mit unterschiedlichen oder wechselnden Arbeitszeiten sinnvoll, denn die Pumpe läuft nie ohne Bedarf.


Rollladen oder Fensterläden

Besitzt Ihr Haus Rollläden oder Fensterläden? Dann schließen Sie diese in der kalten Jahreszeit rechtzeitig.


Heizkörper

Stellen Sie keine Möbel oder andere große Gegenstände vor Ihre Heizkörper und hängen Sie keine lange und schwere Vorhänge davor. Dies verursacht einen Wärmestau und die richtige Zirkulation ist nicht mehr gewährleistet.

Entlüftungsventil des HeizkörpersPrüfen Sie, ob Ihr Heizkörper ungleichmäßig warm ist bzw. "gluckert". Ist dies der Fall dann ist es höchste Zeit, zum Entlüften. Öffnen Sie dazu das Entlüftungsventil am Rand und lassen so die im Heizkörper vorhandene (und unerwünschte) Luft entweichen. Danach sollten Sie noch den Druck in Ihrem Heizkörperkreislauf prüfen. Der richtige Wert ist auf Ihrem Manometer als grüner Bereich gekennzeichnet.


Wartung der Heizung

Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig warten, das kann bis zu 15 % Energie einsparen. Ruß und andere Rückstände vermindern nämlich den Wirkungsgrad Ihrer Anlage. Der Check sollte jedoch von einem Fachmann durchgeführt werden.


Heizungsrohre isolieren

Die Isolierung der Heizungsrohre (z. B. im Heizungsraum) bringt eine ernorme Einergieeinsparung, denn diese können bis zu 75° heiß werden.
Diese Dämmung ist mittlerweile zwingend in der Energie-Einsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben. Darin gibt es auch Hinweise zur Stärke der Isolierung. Fragen Sie am besten Ihren Heizungsbauer nach dem richtigen Material.


Heizen mit Holz

Heizen mit Holz ist CO2-NeutralDas Heizen mit Holz wird immer beliebter. Viele Haushalte haben mittlerweile einen zusätzlichen Kamin- oder Kachelofen. Doch auch Holz kostet Geld, beachten Sie daher diese Tipps für einen optimalen Betrieb:
Verwenden Sie nur ausreichend getrocknetes Holz, der Wasseranteil (oder auch Wassergehalt genannt) sollte zwischen 15 bis 20 Prozent betragen.
Versuchen Sie beim Anheizen möglichst schnell eine hohe Temperatur zu erreichen. Dies geht am leichtesten mit kleinen Holzscheiten und/oder "weichem" Holz wie z. B. Fichte.
Die richtige Sauerstoffzufuhr ist enorm wichtig. Wenn Ihr Ofen eine Glasscheibe hat können Sie die Verbrennung einfach kontrollieren: An der Glasscheibe sollte sich nur ganz wenig Ruß niederschlagen. Schwarze Scheiben entstehen bei einer nicht ausreichenden Luftzufuhr.
Bei einer sauberen Verbrennung entsteht eine feine, weißliche Asche. Es dürfen keine "grillkohlenartige" Stücke übrig bleiben.


Heizen mit Holzpellets

Einfacher hingegen ist das Heizen mit Holzpellets. Dieser Brennstoff ist aktuell ebenfalls günstiger, als die fossilen Brennstoffe Öl und Gas und zudem auch noch umweltfreundlicher, da CO2-neutral.

Beim Heizen mit Holzpellets gibt es 2 verschiedene Varianten zu heizen:

Beim Heizen mit Holzpellets liegt ein Vorteil ganz klar in der Handhabung. Dadurch, dass die Pellets automatisiert dem Pelletofen oder Pelletkessel zugeführt werden können, spart man sich das Nachlegen des Brennstoffes. Ein weiterer Vorteil des Brennstoffes Holzpellets ist natürlich auch, dass man damit den Geldbeutel deutlich entlastet.

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